9783850401623Am Dienstag, 13. November 2012, 19 Uhr, stellt der Frechener Geschichtsverein e.V. das neue Buch von Dr. Franz-Joseph Kiegelmann "Der Krieg 1914-1918" vor.

Was ist Krieg – fernab von wissenschaftlichen und statistischen Beschreibungen? Was bedeutet Krieg für den Menschen, für das Schicksal des Einzelnen? Eine Antwort auf diese Frage geben nicht die fragwürdigen offiziellen Kriegsberichte und Stellungnahmen, die den Kriegsalltag verharmlosen oder heroisieren und die Wahrheit das erste Opfer des Krieges ist, sondern die persönliche Wahrnehmung eines einfachen Soldaten vom Krieg.
Clemens Bedbur ist Sanitätsunteroffizier und Krankenträger im Ersten Weltkrieg. Er erlebt den Krieg als ein grauenvolles und menschenverachtendes Ereignis bar jeder Moral. Clemens Bedbur muss mit den Bildern von schrecklich zugerichteten Körpern, mit verstümmelten Leichen und der Hilflosigkeit angesichts der Masse der Schwerverwundeten fertigwerden. Bedburs Tenor bleibt trotz allem ambivalent: Seine Distanz zum Krieg wächst, gleichzeitig stellt er aber die Unvermeidbarkeit des Krieges, wie viele seiner Zeitgenossen, nicht infrage.
Franz-Joseph Kiegelmanns vorliegende Dokumentation beruht auf den Erinnerungen und Tagebuchaufzeichnungen des Sanitätsunteroffiziers und Krankenträgers Clemens Bedbur aus  Jülich. Diese Erinnerungen sind Clemens Bedburs ganz persönliche Antwort auf die Frage, was Krieg bedeutet.

Die Buchpräsentation findet im Pfarrsaal von St. Severin, An St. Severin 15, 50226 Frechen statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.