News-Archiv

Jb2010Am 8. Dezember 2010 präsentiert der Frechener Geschichtsverein e.V. den sechsten Band seiner Jahrbuchreihe. Mit 294 Seiten und 110 Abbildungen wird das neue Jahrbuch wiederum an Umfang zulegen und zudem angesichts des großen Interesses die bislang auflagenstärkste Ausgabe sein. In zwölf Beiträgen präsentieren die fachkundigen Autoren wiederum zahlreiche Aspekte und Facetten der Frechener Ortsgeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Die Vorstellung des Jahrbuchs erfolgt im Rahmen der traditionellen Adventsfeier des Vereins im Pfarrsaal von St. Audomar, Beginn ist um 19.00 Uhr. Das Jahrbuch ist am Abend sowie in der Folge in allen Frechener Buchhandlungen zum Preis von 12 Euro erhältlich, Mitglieder des Geschichtsvereins erhalten wie immer ein Freiexemplar. Bestellen Sie jetzt das Jahrbuch 2010 vor oder werden Sie noch vor dem 8. Dezember Mitglied, um sich Ihr Freiexemplar für 2010 zu sichern; mehr zum neuen Jahrbuch-Band finden Sie hier.
Nach längerer Pause sind die ersten Bildergalerien aus den laufenden Veranstaltungen des zweiten Halbjahres 2010 nunmehr online. Dabei sind Eindrücke von den Exkursionen zum Schloss Falkenlust in Brühl, zur romanischen Kirche St. Aposteln in Köln sowie zum WDR in Köln ebenso zu sehen wie vom Museumsbesuch im Römisch-Germanischen Museum, wo die Landesausstellung "Fundgeschichten" Ziel des Geschichtsvereins war. Die Redaktion bemüht sich, künftig wieder aktueller auch im Bild vom aktuellen Vereinsgeschehen zu berichten. Zu den Bildergalerien
Eine der beiden Gedenktafeln des Projekts "Auf Augenhöhe", mit dem der Frechener Egon Heeg an das Schicksal von Frechener Opfern des Nationalsozialismus erinnern möchte, ist entwendet worden. Die an der Rosmarstraße angebrachte Tafel informierte über das Leben der Familie Levy. Auch wenn der Frechener Geschichtsverein e.V. mit den "Stolpersteinen" eine andere Form des Gedenkens vorgeschlagen und umgesetzt hat, verurteilt er die Tat scharf. Sie zeigt die Notwendigkeit, den Diskurs über die Erinnerungskultur in Frechen fortzuführen. Der oder die Täter widersetzen sich dieser Notwendigkeit in schamloser und feiger Weise. Allen Auseinandersetzungen um eine geeignete Gedenkform zum Trotz  zählt für den Geschichtsverein letztlich nicht nur die äußere Form des Erinnerns, sondern das, was im Wort "Erinnern" steckt: das innere Erleben und Bewusstwerden der Verbrechen vor der eigenen Haustür.