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Zum Projekt „Adel in Frechen“, das der Geschichtsverein im Frühjahr dieses Jahres ins Leben gerufen hat, gibt es für alle, die sich ausführlicher mit dem Thema Adel befassen wollen, seit kurzem eine ideale Lektüreergänzung. Für die bisher noch unzureichend erforschte Geschichte des rheinischen Adels ist aktuell im September dieses Jahres die Publikation „Adlige Lebenswelten im Rheinland. Kommentierte Quellen der Frühen Neuzeit.“ im Böhlau Verlag Köln erschienen. Das Buch ist das erste gedruckte Ergebnis eines Kooperationsprojekts zwischen dem Deutschen Historischen Institut Paris und dem Landschaftsverband Rheinland, das im neuen Jahrbuch des Frechener Geschichtsvereins näher vorgestellt wird.

Weiterlesen: Keine Geschichte ohne Quellen - "Adlige Lebenswelten im Rheinland der Frühen Neuzeit"

Am kommenden Freitag, 23. Oktober, präsentiert sich der Frechener Geschichtsverein e.V. in der Zeit von 9 bis 12 Uhr in der Fußgängerzone am Marktplatz. Interessierte können sich über die Arbeit des Vereins, sein Veranstaltungsprogramm und seine Veröffentlichungen informieren. Außerdem werden ältere, zum Teil seltene Bücher rund um Frechen gezeigt, die der Verein in seiner eigenen Bibliothek hält und die zum Durchblättern einladen. „Wir haben uns schon oft mit einem Info-Stand in der Stadtmitte präsentiert“, sagt der Vorsitzende Dr. Franz-Joseph Kiegelmann. „Jedes Mal gab es gute Gespräche, viele Fragen und eine ganze Reihe Anregungen, die uns vorangebracht haben.“ Und so hofft Kiegelmann dieses Mal auf einen ganz besonderen Anschub: „Es wäre schön, wenn wir bald unser 300. Mitglied begrüßen könnten. In knapp zehn Jahren so viele Menschen für unsere Idee und die Geschichtspflege gewonnen zu haben, ist schon eine Leistung.“
news9Am 16. September hat der Frechener Geschichtsverein die Retrospektiv-Ausstellung "Anita Nobis - Bildgeschichten" im Foyer des Frechener Rathauses eröffnet. Rund 100 Interessierte sahen sich, begrüßt von Bürgermeister Hans-Willi Meier, das vielfältige Werk der in Königsdorf lebenden Künstlerin an. Der Vorsitzende des Frechener Kunstvereins, Helmut Kesberg, und der Direktor der Deutschen Bank Köln, Alfred Röhrig, ein langjähriger Schüler von Anita Nobis, führten in die Thematik der Ausstellung ein und gaben Hinweise zum Verständnis des Schaffens der Künstlerin. Im Anschluss konnten bei einem kleinen Imbiss viele gute Gespräche geführt werden. Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Oktober 2009 innerhalb der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen, jeweils freitags in der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr werden Führungen angeboten.