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Der Frechener Geschichtsverein e. V. hat sein neues Programm für das erste Halbjahr 2012 herausgebracht. Zwölf Veranstaltungen von Januar bis Juni versprechen wieder eine abwechslungsreiche Reise durch die Geschichte Frechens, seiner Ortsteile und der Region. Zum Auftakt referiert der Historiker Martin Bock am Dienstag, 24. Januar 2012, über den preußischen König Friedrich II. Zu dessen 300. Geburtstag beleuchtet Bock die von Brüchen und Zufällen, aber auch von einem großen Geist geprägte Biographie einer der bekanntesten deutschen Herrscherfiguren, der als Friedrich II. „der Große“ oder volkstümlicher als „Alter Fritz“ noch heute im historischen Bewusstsein Deutschlands und Europas fest verankert ist. Mit der jüngeren Vergangenheit Frechens beschäftigt sich eine Videodokumentation des Frechener Fotografen und Dokumentarfilmers Peter Kleinen am 1. Februar. Ausschnitte aus 18 Videodokumentationen führen durch sechs Jahrzehnte Frechener Zeitgeschichte. In einem virtuellen Spaziergang durch die Stadt tauchen noch einmal viele markante Bauten wie Burgschule, Brauerei Metzmacher, Gaststätte Uhles und andere inzwischen längst verschwundene Bauten auf.

Weiterlesen: Neues Programm 1/2012 erschienen

Jb2011Seit dem Jahr 2005 gibt der Frechener Geschichtsverein e.V. jeweils im Dezember sein Jahrbuch heraus, in dem namhafte Historiker und Heimatforscher Beiträge zur Geschichte Frechens, seiner Ortsteile und der Region veröffentlichen.

Der mittlerweile siebte Band der Reihe umfasst dreizehn Aufsätze, deren Themen von der geologischen Vergangenheit Frechens über die mittelalterliche Klostergründung in Großkönigsdorf bis in die Gegenwart reichen.

So geht Petra Empt der Frage nach, wie sich die Konzentration der Bodenschätze Ton, Sand und Kohle im Frechener Stadtgebiet erklärt. Heinz Wolter dokumentiert die Grundlinien der inneren und äußeren Entwicklung des ehemaligen Benediktinerinnen-Klosters in Königsdorf.

Weiterlesen: Neues Jahrbuch 7/2011 erschienen

veroffbaecheAm 19. Oktober 2011 hat der Frechener Geschichtsverein e.V. seine neue Veröffentlichung "Die Frechener Bäche und der Kölner Randkanal. Die Folgen der Industrialisierung für die Vorflut in Frechen und Bachem im 19. und 20. Jahrhundert sowie der Bau des Kölner Randkanals von 1954 bis 1960" von Volker H. W. Schüler und Wolfgang E. R. Glaser vorgestellt. Im 19. und besonders im 20. Jahrhundert hat die Industrialisierung nachhaltig und oft auch unumkehrbar in den natürlichen Wasserhaushalt eingegriffen. Hinter dem Begriff ‘Melioration’ verbergen sich Maßnahmen zur Be- oder Entwässerung, der Drainierung, Eindeichung und Kanalisation.

So hat der ‘Frechener Bach’ früh seine Funktion als Trinkwasserspender verloren. Er wurde von den Einwohnern als Kloake umgenutzt. Auch in den ‘Bachemer Bach’ wurden über Jahrzehnte ungeklärt Haus- und verschmutzte Fabrikabwässer eingeleitet. Gemeinsam trugen beide Bäche Sedimente und organische Stoffe bis in den Kölner Stadtwald. Mit dem Betrieb einer effizienten Kläranlage in Frechen ab Mitte der 1950er Jahre änderten sich die mangelhaften hygienischen und ökologischen Verhältnisse grundlegend. Der gleichzeitige Bau des ‘Kölner Randkanals’ zur Ableitung der Sümpfungswässer aus den Braunkohlentagebauen sichert seither das Abführen der gereinigten Abwässer in den Rhein bei Worringen.

Das Buch ist ab dem 19.10. im Frechener Buchhandel und beim Frechener Geschichtsverein e.V. zum Preis von € 10,00 erhältlich. Die Veröffentlichung wird maßgeblich von der Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln und dem Landschaftsverband Rheinland gefördert.