Freie Plätze für die Exkursion nach Jülich (20.6.2015)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

für unsere Exkursion in die Historische Festungsstadt Jülich am Samstag, 20.6.2015, sind noch Plätze frei.

 

Jülich entstand in römischer Zeit als Straßenstation an der Via Belgica. Ab dem 5. Jahrhundert entwickelte es sich zum Zentrum des Jülichgaus, aus dem später das Herzogtum Jülich hervorging. Im 14. Jahrhundert erhielt die Stadt eine neue Befestigung, von der mit dem Hexenturm noch ein sichtbares Relikt und heutiges Wahrzeichen erhalten ist. Nach einem Großbrand im Jahr 1547 wurde Jülich von Herzog Wilhelm V., genannt der Reiche, zur glanzvollen Residenzstadt und Idealstadtanlage der Renaissance ausgebaut. Im Zuge dieser Arbeiten entstanden die Zitadelle und die Stadtbefestigung sowie die Grundzüge des Stadtplanes, der bis heute erhalten ist. 1794 bis 1814 gehörte Jülich als Juliers im Département de la Roer zum französischen Staatsgebiet. Die Franzosen erweiterten die Festungsanlagen um den napoleonischen Brückenkopf an der Rur und zahlreiche Außenwerke Die nach dem Zweiten Weltkrieg lange verwaiste Zitadelle wurde erst in den 1970er Jahren instand gesetzt. 1998 fand die Landesgartenschau in Jülich statt. Dadurch wurde die Restaurierung der Festungsanlagen und die Anlage eines großen Naherholungsgebietes – des Brückenkopfparks – ermöglicht.

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Reichmann, Tel. 02234/56602, reichmann@frechener-geschichtsverein.de.

 

Freundliche Grüße

 

Martin Bock M.A.

Geschäftsführer

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