Frechener Geschichtsverein - Newsletter 2/2016

Frechener Geschichtsverein e.V.

Newsletter 2/2016


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Newsletter möchten wir Sie insbesondere über die anstehenden Veranstaltungen in unserem laufenden Halbjahresprogramm informieren. Leider sind die meisten Exkursionen bereits ausgebucht; lediglich für die Tagesfahrt nach Nijmegen am 25.06.2016 gibt es noch einige wenige freie Plätze. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Frau Reichmann (reichmann@frechener-geschichtsverein.de).

Gerade im April stehen aber auch einige Vorträge auf dem Programm, für die Sie sich nicht anmelden müssen. Wir freuen uns, wenn Sie vorbeischauen.

Übrigens: Aktuelle Informationen finden Sie auch immer auf unserer Internet-Seite unter www.frechener-geschichtsverein.de oder unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/frechenergeschichtsverein.

Freundliche Grüße

Martin Bock M.A.
Geschäftsführer


Et kütt alles widder: Kölscher Mundart-Vortrag mit Alice Herrwegen, 05.04.2016, 19 Uhr

„Am schönste es et, wenn et schön es“, sagt Konrad Beikircher so schön, und keine andere Aussage beschreibt die Mentalität der Rheinländer zutreffender. Ob es nun heißt „Besser en Pläät wie gar kein Hoor“, „Fall nit, söns fälls de!“ oder „Besser opgefalle wie gar nit gesinn!“ – tautologische Formulierungen wie diese sind schlicht unwiderlegbar und in der kölschen Sprache besonders beliebt. Mit diesen und anderen kabarettistischen Leckerbissen bringt Alice Herrwegen ihre Leser und Zuhörer nicht nur zum Schmunzeln, sondern auch zum Nachdenken. Denn es ist zwar am schönsten, wenn es schön ist, aber manchmal tun sich auch Situationen auf, die merkwürdig und bedauernswert sind oder zur Anklage ermuntern. In Dialogen, Prosatexten und Liedern werden die verschiedenen Sichtweisen des Lebens mal ernst, mal amüsant vermittelt. Alice Herrwegen war 20 Jahre lang Mitglied des Altermarktspielkreises der VHS Köln und ist Autorin zahlreicher Sketche, Prosatexte und Liedtexte in kölscher Sprache. Seit 1995 arbeitet sie als Referentin für Seminare und kölsche Sprache an der Akademie för uns kölsche Sproch.

Dienstag, 05.04.2016, 19 Uhr, Pfarrsaal St. Severin, An St. Severin 15, 50226 Frechen. Eintritt 10 Euro / Person.


Frechen in der Stunde Null: Vortrag von Martin Bock, 19.04.2016, 19 Uhr

Mit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Rheinland im März 1945 endete die nationalsozialistische Herrschaft mit ihren zwischen Partei und Staat eng verwobenen Strukturen. Die viel zitierte „Stunde Null“ hat es dabei insofern jedoch nicht gegeben, als dass die öffentliche Ordnung keineswegs zusammenbrach, sondern von den Alliierten durch die unmittelbare Einsetzung Unbelasteter als Bürgermeister und Gemeinderäte aufrecht erhalten wurde. Schritt für Schritt entwickelte sich das politische Leben im wiederhergestellten demokratischen Gemeinwesen bis zur staatlichen Selbständigkeit Deutschlands im Mai 1949. Teils konnten die Akteure dabei an die Weimarer Zeit anknüpfen, teils bildeten sich völlig neue Strömungen. So konnte bei den ersten freien Kommunalwahlen 1946 die junge CDU auch in Frechen die Mehrheit für sich gewinnen, die sie allerdings schon wenige Jahre später dauerhaft an die SPD verlieren würde. Der Vortrag zeichnet das Ringen um den Aufbau demokratischer Strukturen in Frechen nach.

Dienstag, 19.04.2016, 19 Uhr, Pfarrsaal St. Severin, An St. Severin 15, 50226 Frechen. Eintritt frei.


Prestige, Macht und Besitz: Führung über den Friedhof St. Audomar mit Jochen Menge, 30.04.2016, 15 Uhr

Die großen Grabstätten der Frechener Honoratioren des 19. und frühen 20. Jahrhunderts interessieren uns in ästhetischer Hinsicht als Kunstwerke, vor allem aber in historischer Hinsicht als Zeugen der Geschichte unseres Ortes. Wer waren die Familien, die über viele Jahre die politische und die wirtschaftliche Macht in Frechen ausübten und dies mit ihren oft prunkvollen Gräbern auch deutlich zeigen wollten? Als Beispiele seien hier genannt die Baumanns als Großbauern (Hücheln/Haus Vorst) und die Cremers als Tonröhrenfabrikanten. So saß beispielsweise Carl Baumann sr. in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts als Abgeordneter für den Wahlkreis Köln/Aachen im Reichstag des Deutschen Reiches in Berlin, Jakob Cremer machte etwa in der gleichen Zeit als Unternehmer wie als Politiker eine außergewöhnliche Karriere. Diese und andere bemerkenswerte Persönlichkeiten lernen wir auf unserem Rundgang kennen.

Samstag, 30.04.2016, 15 Uhr, Treffpunkt: Kirche St. Audomar, Hauptportal. Eintritt frei.


Information zur geplanten Studienfahrt nach Flandern

Im letzten Newsletter hatten wir über eine geplante Studienfahrt nach Flandern vom 02.-04.09.2016 berichtet. Aufgrund zu geringer Rückmeldungen kann die Fahrt leider nicht stattfinden; wir werden jedoch am 03.09.2016 eine eintägige Exkursion nach Ypern mit Besichtigung des dortigen Weltkriegsmuseums sowie Besuch der Gedenkstätten zu den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs im Rahmen des Programms im 2. Halbjahr 2016 anbieten. Anmeldungen sind dann ab der Veröffentlichung des neuen Programmheftes möglich.


Mitgliederversammlung und Sommerfest, 11.06.2016, 17 Uhr

Bitte behalten Sie auch den Termin unserer diesjährigen Mitgliederversammlung am Samstag, 11.06.2016, 17 Uhr, wiederum im Schützenheim des Frechener Schützenvereins im Sportpark Herbertskaul, im Auge. Die Einladung geht Ihnen fristgerecht zu; wir würden uns sehr freuen, bei dieser Gelegenheit mit Ihnen ins Gespräch kommen zu können.


 

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