Veranstaltungen
23.08.2017, 23:07

Tag des offenen Denkmals - Der alte Kirchhof St. Audomar

Neben einer Reihe älterer, teilweise frühneuzeitlicher Grabsteine befinden sich auf dem Alten Friedhof an St. Audomar vor allem Gräber aus dem 19. Jahrhundert, darunter auch viele Ehrengräber der Stadt Frechen, sowie ein Kriegerdenkmal aus preußischer Zeit und die Skulpturengruppe „Die Opfer“ des Künstlers Willy Meller. Zu sehen ist aber auch ein Rest des Kirchenhofes, der bereits im Jahr 877 erstmals erwähnt wurde.

Nummer: 2017/201a
Status: Buchung möglich
Beginn: 10.09.2017, 11:00
Ort: Treffpunkt: vor St. Audomar Führung: Dr. Franz-Joseph Kiegelmann Anmeldung ist nicht erforderlich
Max. Teiln.: 50
Buchungen: 0
Freie Plätze: 50

Tag des offenen Denkmals - Die evangelische Kirche in Frechen

Die Anfänge der evangelischen Kirchgemeinde gehen zurück bis um das Jahr 1540. 1716 wurde der
Grundstein für die heutige Kirche gelegt. Sie wurde ab 1914 in zwei Abschnitten verändert. Es entstanden die Eingangsvorhalle mit dem Kirchturm sowie ein Anbau mit Kirchsaal und Gemeindesaal. Der Innenraum wird heute bestimmt von einem Hauch barocken Prunks und protestantischer Einfachheit.

Nummer: 2017/201b
Status: Buchung möglich
Beginn: 10.09.2017, 14:00
Ort: Evangelische Kirche in Frechen Führung: Erhard Stolz, Pfarrer Bernd Stollewerk Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Max. Teiln.: 50
Buchungen: 0
Freie Plätze: 50

Tag des offenen Denkmals - Die Töpferöfen an der Broichgasse

Zum Abschluss des Denkmaltages zeigt Dr. Franz-Joseph Kiegelmann das Bodendenkmal mit zwei Brennöfen aus dem 17. bzw. 19. Jahrhundert und erläutert ihre Bedeutung und Funktionsweise. Bei Kaffee und Gebäck klingt der Tag dann aus.

Nummer: 2017/201c
Status: Buchung möglich
Beginn: 10.09.2017, 15:30
Ort: Töpferofen An der Broichgasse, Führung Dr. Franz-Joseph Kiegelmann, Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Max. Teiln.: 50
Buchungen: 0
Freie Plätze: 50

Schloss Augustusburg

Führung durch das ehemalige kurfürstliche Residenzschloss


Schloss Augustusburg in Brühl zählt als Lieblingsresidenz des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Clemens August (1700 - 1761) zu den ersten bedeutenden Schöpfungen des Rokoko in Deutschland.
Ab 1728 erhielt das Schloss Augustusburg unter dem kurbayerischen Hofbaumeister François de Cuvilliés seine Ausgestaltung als herausragende Residenz dieser Zeit. Bis zu seiner Vollendung 1768 wirkten hier namhafte Künstler von europäischem Ruf. Beispielhaft sei Balthasar Neumann genannt, der den Entwurf für das Prunktreppenhaus anfertigte, ein Bravourstück, eine hinreißende Schöpfung voller Dynamik und Eleganz.

Seit 1984 gehört das Schloss zum UNESCO-Welterbe.

Bei unserem Besuch sehen wir neben den üblicherweise gezeigten 18 Prunkräumen das sogenannte Gelbe
Appartement. Dieses Appartement war eine der ersten fertiggestellten Raumfolgen des Schlosses und stand Kurfürst Clemens August bereits in den 1730er-Jahren als Wohnquartier zur Verfügung.

Nummer: 2017/202
Status: Buchung möglich
Beginn: 16.09.2017, 10:45
Anmeldeschluss: 16.09.2017, 12:00
Ort: Anmeldung erforderlich! Eigene Anreise - Parkplatz Max-Ernst-Allee, 50331 Brühl. Kosten: Mitglieder € 12,00 / Pers., Nichtmitglieder € 14,00 / Pers. Max. 35 Teilnehmer!
Max. Teiln.: 35
Buchungen: 22
Freie Plätze: 13

Das Kölner Agnesviertel

Agnes und Arbeiter, Paläste und Böll


Eine markante Mischung aus früherem Arbeiterviertel und einem der nobelsten Wohnviertel Kölns im 19.  Jahrhundert: dafür steht das Agnesviertel, benannt nach Kölns zweitgrößter Kirche, der neogotischen Agneskirche.

Die Erkundung des Viertels geht durch den ältestes Teil des „Veedels“, dem ‚Dreikönigenviertel‘: hier sind die Straßen nach Kaspar, Melchior, Balthasar benannt.

Dem Engagement junger Leute in den 1970er Jahren verdanken wir, da ss die alte Feuerwache erhalten ist, heute ein interessantes alternatives Kulturzentrum und ein wunderschönes Industriedenkmal. Ganz anders das Flair rund um das Fort X mit seinem Rosengarten.
Nur wenige Meter entfernt, die prunkvollen „Gründerzeitpaläste“ und das „Schloß“ - wie Heinrich Böll es nannte - das Oberlandesgericht.

Die prunkvollsten Gründerzeithäuser stehen sicherlich in der Weißenburgstraße. Nicht weit entfernt, in der Hülchratherstraße, lebte einige Jahre der Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll.

Nummer: 2017/203
Status: Buchung auf Warteliste
Beginn: 23.09.2017, 15:00
Ort: Treffpunkt: Agneskirche, Neusser Platz, 50670 Köln Kosten Mitglieder € 8,00, Nichtmitglieder € 10/Pers. Anmeldung erforderlich! Max. 25 Teilnehmer
Max. Teiln.: 25
Buchungen: 25
Freie Plätze: 0

Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen

In den 1920er Jahren hatte die Industrie das Gebiet der heutigen Stadt Oberhausen fest im Griff:


Fördertürme, Kokereien und Eisenhütten prägten hier wie in anderen Teilen des Ruhrgebiets das Bild. 1927 wurde der mit rund 118 Metern Höhe und knapp 68 Meter Durchmesser größte Gasbehälter
Europas errichtet: der „Gasometer“.

Heute ist er nicht nur ein Industriedenkmal ersten Rangs, sondern auch ein außergewöhnlicher Ausstellungs-
und Veranstaltungsort.
Die aktuelle Ausstellung „Wunder der Natur“ feiert bildgewaltig das Leben der Tiere und Pflanzen – Höhepunkt ist eine 20 Meter große Erdkugel im gigantischen Innenraum des Gasometers. Einzigartige großformatige Fotografien und überwältigende Filmausschnitte zeigen uns die faszinierenden schöpferischen Kräfte des Lebens.


Nach dem Besuch von Gasometer und Ausstellung besteht Gelegenheit zur Einkehr bzw. zum Einkaufsbummel im nahegelegenen „CentrO“, einem der größten Einkaufszentren Deutschlands.

Nummer: 2017/204
Status: Buchung auf Warteliste
Beginn: 30.09.2017, 08:45
Ort: Anmeldung erforderlich! Max. 30 Teilnehmer! Gemeinsame Anreise ab Frechen, Parkplatz Matthiasstraße. Kosten: Mitglieder € 29,00 / Pers., Nichtmitglieder € 34,00 / Pers. Rückfahrt ab Oberhausen ca. 17:00 Uhr.
Max. Teiln.: 30
Buchungen: 30
Freie Plätze: 0

Perle des Rokoko und Zentrum für Gartenkunst: Schloss Dyck

Schloss Dyck ist eines der kulturhistorisch bedeutendsten Wasserschlösser des Rheinlandes. Seine Geschichte ist seit dem Jahr 1094 belegt; ursprünglich eine wehrhafte Wasserburg, avanciert das Schloss im 17. und 18. Jahrhundert zur repräsentativen Rokoko-Residenz höchsten Ranges. Feinste Tapeten und erlesene Möbel gehören zum Interieur. Schloss Dyck wird zum Treffpunkt der feinen Gesellschaft jener Tage. Bis 1999 bleibt das Anwesen durchgängig im Besitz der Familie zu Salm-Reifferscheidt-Dyck, ehe es mit der Gründung einer Stiftung zum Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur wird.
Wir besichtigen die Schlossanlage mit ihren Höfen und unterschiedlichen Häusern sowie die nicht öffentlich zugängliche Schlosskapelle und erhalten dabei einen Eindruck von der Gesellschaftsordnung des Barock und der
damaligen Lebensweise. Im Anschluss an die Führung besteht Gelegenheit zum selbständigen Spaziergang im Landschaftspark oder zur Einkehr im Schlosscafé.

Nummer: 2017/205
Status: Bereits gebucht
Beginn: 14.10.2017, 09:45
Max. Teiln.: 30
Buchungen: 29
Freie Plätze: 1

Hier stehe ich und kann nicht anders

Martin Luther und die Reformation
Vortrag von Dr. Franz-Joseph Kiegelmann


Vor 500 Jahren veröffentlichte der Wittenberger Theologe Martin Luther seine 95 Thesen über die mittelalterliche, scholastische Theologie im Allgemeinen und den Ablasshandel im Besonderen.
In einem Klima großer gesellschaftlicher Unsicherheit stieß er damit den Prozess der Reformation an, der zur Trennung der christlichen Kirche in mehrere Konfessionen führte. Im Laufe dieser Konfessionalisierung
wurden die historischen Weichen für die Moderne gelegt, denn der Prozess umfasste nicht allein religiöse,
sondern auch und vielleicht mehr noch politische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte.
Der Vortrag beleuchtet anlässlich des besonderen Jubiläumsjahres dieses Zeitalter der Konfessionalisierung,
das mit Luthers Thesen begann und sich über mehr als ein Jahrhundert bis zum Dreißigjährigen Krieg erstreckte.

Nummer: 2017/206
Status: Buchung möglich
Beginn: 17.10.2017, 19:00
Ort: Eintritt frei! - Eine Anmeldung ist nicht erforderlich Pfarrsaal St. Severin, An St. Severin 13c, 50226 Frechen Parkmöglichkeiten auf dem „HIT-Parkplatz“ gegenüber der Kirche St. Severin, Dürener Straße, 50226 Frechen
Max. Teiln.: 12
Buchungen: 0
Freie Plätze: 12

Geliebt, gebraucht, gehasst - Die Deutschen und ihre Autos

Nichts bewegt die Deutschen wie das Auto: Das Kraftfahrzeug ist das wichtigste Verkehrsmittel in Deutschland.
Gleichzeitig berührt es die Gefühle der Menschen. Es steht für Freiheit und Dynamik, für Status, Lebensstil und Macht. Die Kult-Autos VW Käfer und Trabant sind „motorisierte“ Erinnerungsorte deutscher Geschichte.
Der „Deutschen liebstes Kind“ bleibt auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Hunderttausende Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von der Autoindustrie ab.
Gleichzeitig schmälern Umweltbelastung, verstopfte Autobahnen und Innenstädte zunehmend die „Freude am Fahren“. Car-Sharing, autonomes Fahren und  Elektromotoren weisen auf drastische Veränderungen der Autowelt hin: Ist das Ende der Autolust absehbar?
Die Ausstellung im Haus der Geschichte macht mit ausgewählten Fahrzeugen, Medien, Plakaten, Fotos und Dokumenten die Faszination des Autos deutlich. Sie
zeigt die soziale und kulturelle Bedeutung des Autos in Deutschland vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen.

Nummer: 2017/207
Status: Buchung möglich
Beginn: 28.10.2017, 14:30
Ort: Anmeldung erforderlich! Max. 25 Teilnehmer! Eigene Anreise - Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn. Parkmöglichkeiten im Parkhaus Museumsmeile. Die Führung ist kostenlos.
Max. Teiln.: 25
Buchungen: 11
Freie Plätze: 14

Tintoretto - A Star was born

Jacopo Comin oder Robusti (1518/19-1594) genannt „Il Tintoretto“ („das Färberlein“) oder wegen seines energischen Temperaments zuweilen auch „Il Furioso“, gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Renaissance-Kunst. Gerade in seiner Heimatstadt Venedig schuf er zahlreiche Werke von Weltrang. Als Schüler Tizians entwickelte er den Manierismus mit seinen verzerrten Körperproportionen und ungewohnten Perspektiven des Raums weiter.
Das Wallraf-Richartz-Museum eröffnet den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies. In einer großen Sonderschau widmet sich die Kölner Gemäldegalerie erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört. Dafür holt das Wallraf zahlreiche kostbare Leihgaben aus den großen Museen, u. a. in Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Mailand, Rom, Venedig, Washington und Wien, an den Rhein.
Die Ausstellung läuft vom 6. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018 in Köln und ist danach in Paris zu Gast.

Nummer: 2017/208
Status: Buchung möglich
Beginn: 25.11.2017, 11:00
Ort: Anmeldung erforderlich! Max. 25 Teilnehmer! Eigene Anreise - Wallraf-Richartz-Museum, Obenmarspforten 40, 50667 Köln. Kosten: Mitglieder € 17,00 / Pers., Nichtmitglieder € 19,00 / Pers.
Max. Teiln.: 25
Buchungen: 20
Freie Plätze: 5