Veranstaltungen
28.04.2017, 18:00

„Kleine Einführung in die Diplomatie“

Bad Godesberg: seine Botschaften und Residenzen

Nummer: 2017107
Status: Buchung auf Warteliste
Beginn: 06.05.2017, 15:00
Ort: Eigene Anreise. Treffpunkt: Pavillon Bad Godesberg Stadtmarketing, Bahnhofsvorplatz/Ria-Maternus-Platz 1, 57173 Bonn
Max. Teiln.: 25
Buchungen: 25
Freie Plätze: 0
Gebühren: € 8.00

„Was Versailles für Paris ist, das ist Bad Godesberg für die Bundesstadt Bonn“ zitiert der Journalist Michael Wenzel, den einst französischen Botschafter François Seydoux de Clausonne. Mit diesem Worten fängt der Buchautor Michael Wenzel die ca. 1 ½ stünden Führung durch das Villenviertel an. Auf diesem Spaziergang werden wir einen ganz besonderen Teil Bad Godesbergs entdecken. Es ist nicht nur eine Zeitreise in die Bonner Republik sondern ein „Anfassen“ der noch immer jungen und lebendigen Stadt am Rhein. Michael Wenzel, Sohn einer Portugiesin und eines deutschen Vaters, wuchs im Godesberger Ortsteil Rüngsdorf auf – mitten unter Diplomaten und Botschaftsangestellten. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitete er u. a. für die Bonner Rundschau, den General-Anzeiger und die „Bonner Illustrierte“. Im Anschluss an den Rundgang besteht die Möglichkeit zur Einkehr in einem Lokal.


Zu Besuch in Geldern

Tagesexkursion nach Arcen/Niederlande

Nummer: 2017108
Status: Bereits gebucht
Beginn: 20.05.2017, 09:45
Ort: Gemeinsame Anreise mit Reisebus ab Frechen, Parkplatz Matthiasstraße
Max. Teiln.: 50
Buchungen: 33
Freie Plätze: 17
Gebühren: € 44.00

Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Schloss wurde im Auftrag der Herzöge von Geldern (Gelre) erbaut. Diese waren im 17. und 18. Jahrhundert u. a. auch in Frechen, Bachem und Buschbell begütert. Das heutige Schloss wurde auf den Ruinen der früheren Burg erbaut, die wiederum auf den Überresten der ersten Burg „Huys den Kamp“ gebaut wurde. Es stammt aus der Barockzeit, die sich auch architektonisch durch üppige Formen und dem damaligen Streben nach Größe und Reichtum auszeichnet. Der linke Seitenflügel und die linke Seite des Schlosses brannten zwischen 1806 und 1850 bis auf die Grundmauern ab. Nur die linke Seite des Schlosses wurde später wieder aufgebaut. Wir besichtigen das Schloss mit seiner reizvollen Gartenanlage und erhalten Einblicke in die Geschichte und Architektur. Nach einer Pause bei Kaffee und Kuchen schließen wir unseren Besuch in Arcen mit einem Besuch der berühmten Kornbrennerei Ijsvogel ab.


Mitgliederversammlung und Sommerfest 2017

Mitgliederversammlung und Sommerfest 2017

Nummer: 2017109
Status: Diese Veranstaltung kann nicht online gebucht werden.
Beginn: 10.06.2017, 17:00
Ort: Stadtsaal Frechen, Kolpingplatz 1, 50226 Frechen

Wie in jedem Jahr lädt der Frechener Geschichtsverein auch in 2017 wieder im Anschluss an seine Mitgliederversammlung zu einem Sommerfest mit einem kleinen Imbiss ein, zu dem auch Gäste herzlich willkommen sind. Diesmal findet die Veranstaltung erstmals zentral in Frechen im Foyer des Stadtsaals statt. Parkmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe im Parkhaus Josefstraße gegeben. Vereinsmitglieder erhalten rechtzeitig eine gesonderte Einladung mit Tagesordnung. Bitte merken Sie den Termin jedoch bereits heute vor!


Das Schlachtfeld von Remagen 1945

Vortrag von Dr. Franz-Joseph Kiegelmann

Nummer: 2017110
Status: Diese Veranstaltung kann nicht online gebucht werden.
Beginn: 20.06.2017, 19:00
Ort: Pfarrsaal St. Severin, An St. Severin 15, 50226 Frechen
Die Region Remagen rückte 1945 in den Fokus der militärischen Auseinandersetzung zwischen Deutschland und den Alliierten. Dabei spielte die alte unzerstörte Ludendorff-Brücke eine besondere Rolle, bot sie doch der 1. US-Armee strategisch die Möglichkeit, einen ersten Brückenkopf auf der rechten Rheinseite zu bilden. General Eisenhower soll gesagt haben: „Die Brücke ist ihr Gewicht in Gold wert.“ Die Überquerung des Rheins durch die US-Armee sollte das deutsche Brückenkommando durch Sprengung der Brücke verhindern. Doch mit der verlustreichen Schlacht um die Brücke war der Krieg für Remagener noch nicht zu Ende, sondern gegen Ende des Krieges brachten die Amerikaner Tausende deutsche Kriegsgefangene in das so genannte Rheinweisenlager, das sich von Remagen bis Kripp und von Kripp bis vor Niederbreisig erstreckte. Der Vortrag ordnet die Ereignisse und ihre Bedeutung für den Kriegsverlauf ein und bereitet auch auf die Exkursion nach Remagen mit Besuch des Brückenruine, in der heute ein Friedensmuseum untergebracht ist, vor.

Tagesfahrt nach Remagen

Exkursion

Nummer: 2017111
Status: Bereits gebucht
Beginn: 24.06.2017, 09:15
Ort: Gemeinsame Anreise mit Reisebus ab Frechen, Parkplatz Matthiasstraße
Max. Teiln.: 50
Buchungen: 0
Freie Plätze: 50
Gebühren: € 24.00
Der Ort Remagen geht auf ein römisches Kastell aus dem 1. Jahrhundert zurück; Ende des 12. Jahrhunderts erhielt der Ort das Stadtrecht. Während des Mittelalters geriet Remagen in einen andauernden Interessenkonflikt zwischen den Herzögen von Jülich-Berg und den Kölner Erzbischöfen, den schließlich die Herzöge für sich entschieden. Besondere Bekanntheit erlangte Remagen durch seine Brücke, die im Ersten Weltkrieg als Verbindung zwischen Remagen und Erpel errichtet und nach dem Infanteriegeneral Erich Ludendorff benannt worden war. Nach der Fertigstellung des Tunnels durch die Erpeler Ley wurde am 1. September 1919 die Bahnstrecke eröffnet. Am 7. März 1945 wurde die Ludendorff-Brücke durch US-Truppen erobert. Die Einnahme der Brücke verkürzte den Zweiten Weltkrieg vermutlich um Wochen. Nach der Einnahme der Brücke durch die Alliierten wurde Remagen als einzige deutsche Stadt mit V2 beschossen. In den Ruinen des Brückenkopfs wurde im Jahr 1980 ein Friedensmuseum eröffnet, das wir nach einem Rundgang durch die Altstadt besichtigen. Auf der Rückfahrt nach Frechen besichtigen wir die von 1839 bis 1843 erbaute und bis 1852 von den Düsseldorfer Nazarenern ausgemalte Wallfahrtskirche St. Apollinaris.