Neue Broschüre zur Geschichte von Alt St. Ulrich

asuAm Samstag, 7. Mai 2022, haben der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL), der Frechener Geschichtsverein und die Gold-Kraemer-Stiftung die neue Broschüre zur Geschichte der Kirche Alt St. Ulrich und ihrer berühmten Fenster von Georg Meistermann vorgestellt. Das Heft erscheint in der traditionsreichen Reihe „Rheinische Kunststätten“ des RVDL.

Die Kirche Alt St. Ulrich in Frechen-Buschbell geht in ihrer heutigen Form auf das Jahr 1741 zurück, hat aber viel ältere Wurzeln: archäologische Funde brachten römische und die Reste mittelalterlicher Vorgängerbauten ans Licht. Seit 1964 feierte die protestantische Gemeinde hier Gottesdienst, nachdem im Ort die neue Pfarrkirche St. Ulrich und Ägidius fertigestellt worden war. 1986 erwarb die Evangelische Kirchengemeinde Frechen den barocken Saalbau und fügte, verbunden mit umfangreichen Sanierungsarbeiten, ein modernes Gemeindezentrum hinzu. 2008 ging das Ensemble schließlich in den Besitz der gemeinnützigen Gold-Kraemer-Stiftung über, die hier ein inklusives Begegnungszentrum mit Veranstaltungsangeboten für Menschen mit und ohne Behinderung einrichtete.

Besondere Bekanntheit erlangten die sieben Kirchenfenster von Georg Meistermann (1911-1990), die zu den ältesten erhaltenen sakralen Arbeiten des Künstlers gehören. Entstanden in der Zeit von 1942 bis 1962 zeigen die Fenster Meistermanns tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben. Die kühnen Entwürfe, die einen bemerkenswerten Kontrast zum ansonsten eher schlichten Kirchenraum bilden, stießen auf teilweise erbitterten Widerstand: „Es gehört Mut zu solchen Bildern“, befand schon ein Zeitgenosse Meistermanns im Angesicht der Heiligendarstellungen, von denen der Künstler selbst meinte, sie gehörten zu den schönsten, die er geschaffen habe.

Anlässlich der Vorstellung der Broschüre referiert Martin Bock M.A., der Autor und Vorsitzende des Frechener Geschichtsvereins, über die wechselvolle Geschichte der Kirche. Im Anschluss laden die Herausgeber zu Kaffee und Kuchen ein. Das Heft „Alt St. Ulrich in Frechen-Buschbell“ kann beim Geschichtsverein erworben oder beim RVDL zum Preis von 3 Euro bestellt werden (https://www.rheinischer-verein.de/de/publikationen/rheinische_kunststaetten/rheinische_kunststaetten_1.html).

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