Letzter Stolperstein für Frechen

042 Am Mittwoch, 16. Oktober 2013, 15.30 Uhr, wird vor dem Haus Breite Straße 18 ein letzter Stolperstein für Josef Lippmann verlegt. Bereits im Rahmen der Verlegung in den Jahren 2010 und 2011 hatte der Geschichtsverein hier drei Steine für weitere Angehörige der Familie Lippmann durch den Kölner Aktionskünstler Gunter Demnig verlegen lassen. Durch eine Anfrage von Nachkommen, die heute in Israel leben, stieß der Geschichtsverein auf das Schicksal von Josef Lippmann, der 1899 in Frechen geboren wurde und 1940 bei einem Arbeitseinsatz in der Nähe von Rodenkirchen zu Tode kam. Deshalb fehlt sein Name auch in den Listen der deportierten und ermordeten Juden. Da er gleichwohl zum Opfer des Nationalsozialismus wurde, hat sich der Geschichtsverein zur Verlegung dieses letzten Stolpersteins in Frechen entschieden. An der Verlegung werden auch Familienmitglieder, die eigens aus Israel anreisen, teilnehmen.