Neuauflage von "Wenn alles in Scherben fällt"

So berichtet etwa Matthias Engels von seiner Einberufung als 16jähriger und davon, wie er dem Fronteinsatz als „letztes Aufgebot“ dennoch entkommen konnte. Das Leben in der Hitlerjugend, die Angst im Bombenkrieg und die Schicksale der vielen Evakuierten und Vertriebenen sind weitere Themen, zu denen Kraushaar Zeitzeugenberichte zusammengetragen und in den historischen Kontext gestellt hat. 

Der Verkaufserfolg des Buches nach seinem erstmaligen Erscheinen war enorm. Bereits innerhalb weniger Monate war es vergriffen, stellte es doch die erste profunde Auseinandersetzung mit der Geschichte Frechens im Dritten Reich dar. Immer wieder erreichten den Geschichtsverein Anfragen, so dass der Vorstand sich schließlich zu einer Neuauflage entschied. „Dazu hat auch unser Engagement für die Verlegung von ‚Stolpersteinen‘ in Frechen beigetragen. Seit 2008 widmen wir uns sehr intensiv dem Thema Nationalsozialismus in Frechen. Günther Kraushaar beschreibt in sehr genauen und bedrückenden Bildern nicht zuletzt das Schicksal der Verfolgten und Deportierten.“, erläutert der Vorsitzende Dr. Franz-Joseph Kiegelmann das Anliegen des Vereins. „Wenn es jetzt im zeitlichen Umfeld des Kriegsendes und Befreiung durch die Alliierten am 8. Mai zu einer Neuauflage kommt, so ist dies ein weiterer Baustein unserer Bemühungen, das Gedenken an die Opfer wachzuhalten.“, so Kiegelmann weiter.

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