Neues Jahrbuch 7/2011 erschienen

Die Geschichte der Frechener Post hat Helmut Viehs aufgearbeitet, während Klaus Erich Schulte mit einer biographischen Episode aus dem Leben von Mathias Cremer einen Blick in die bürgerliche Oberschicht Frechens im 19. Jahrhundert gibt. Martin Bock stellt mit dem Oberpostinspektor und Heimatforscher Heinrich Höschler sowie dem im Jahr 2010 verstorbenen Abenteurer und Forschungsreisenden Detlef Hecker zwei herausragende Frechener Persönlichkeiten vor.
Mit der Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit sowie drei kirchengeschichtlichen Themen setzt das neue Jahrbuch zwei markante Schwerpunkte. Lothar Weiß widmet sich in seinem Beitrag den Wahlen des Jahres 1933 auf dem Weg zur Hitler-Diktatur. Margret Brück hat die Lebenserinnerungen von Anna Nolden aufgearbeitet, die sich an ihre Jugend in Frechen zwischen 1938 und 1945 erinnert. Franz-Joseph Kiegelmann schließlich behandelt die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Frechen und den kommunalpolitischen Neuanfang.
Im Bereich der Kirchengeschichte geht Meik Schirpenbach der Frage nach, welche architektonische Botschaft hinter St. Maria Königin steckt. Jan Hendrik Stens dokumentiert die Glocken der katholischen Innenstadt-Kirchen mit ihren jeweils sehr besonderen Geschichten. Mit dem evangelischen Kirchenmusiker Klaus Linkenbach porträtiert Peter Crohn einen überregional engagierten Musiker und Musiklehrer.

Der 256 Seiten starke Jahrbuch-Band 7/2011 wird, wie bereits im Vorjahr, durch eine Jahreschronik 2010/11 ergänzt. Er ist im Frechener Buchhandel oder direkt über den Frechener Geschichtsverein e.V. zum Preis von € 12,00 erhältlich. Unterstützt wird die Veröffentlichung vom Landschaftsverband Rheinland und der Gold-Kraemer-Stiftung.


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