Neues Programm für das 2. Halbjahr

Der Frechener Geschichtsverein hat sein Veranstaltungsprogramm für das 2. Halbjahr 2015 veröffentlicht. 12 Termine rund um die Geschichte Frechens und der Region laden alle Interessierten zu abwechslungsreichen und spannenden Eindrücken ein.

Zum Auftakt beteiligt sich der FGV am 29. August am Programm "Stadt Land Fluss - Tage der Rheinischen Landschaft" des Landschaftsverbands Rheinland und öffnet zu dieser Gelegenheit das Bodendenkmal Töpferöfen Broichgasse, das der Verein im Rahmen einer Patenschaft betreut. Das Denkmal ist ein eindrucksvolles Zeugnis der für die Frechener Wirtschaftsgeschichte so bedeutsamen Steinzeug- und Irdenwarenproduktion der Frühen Neuzeit bis weit ins 19. Jahrhundert.

Am 5. September besucht der Verein anlässlich des 200. Jubiläums der Zugehörigkeit des Rheinlands zu Preußen die Ausstellung "Achtung, Preußen! Beziehungsstatus: kompliziert" im Kölnischen Stadtmuseum. Zum Tag des Offenen Denkmals am 13. September lädt der FGV zu einer Besichtigung der Kirche Alt St. Ulrich in Frechen-Buschbell sowie zu einem Besuch des Jüdischen Friedhofs am Herbertskaul ein.

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Der Vater der Eisenbahn

Hans Lintzen Grabpflege 1Der Frechener Geschichtsverein kümmert sich auch um die Pflege und Erhaltung historischer Denkmäler in Frechen. Dazu gehört zum Beispiel das Ehrengrab von Bürgermeister Anton Franz, nach dem auch die Franzstraße benannt ist. Ihm verdankt Frechen u. a. die Eisenbahnverbindung nach Köln, die 1893 eingeweiht wurde. Seine Ruhestätte auf dem Friedhof von St. Audomar war lange Zeit in keinem guten Zustand, bis FGV-Mitglied Hans Lintzen zur Tat schritt und sich seitdem liebevoll um die Grabgestaltung kümmert. Mehr Informationen und Bilder dazu in den Projekt-Nachrichten.

Neues Jahrbuch 10/2014 erschienen

Jb2014Der Frechener Geschichtsverein e.V. hat sein zehntes Jahrbuch vorgestellt. Im aktuellen Jubiläumsband finden sich auf 316 Seiten insgesamt 14 Beiträge, die sich mit der Geschichte Frechens und seiner Ortsteile vom Mittelalter bis in die Gegenwart beschäftigen.

So stellt Margret Brück etwa die bedeutenden mittelalterlichen Höfe in Frechen und ihre bis heute sichtbaren Spuren vor; in einem zweiten Beitrag regt sie aus Anlass des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs die kritische Würdigung eines ehemaligen Denkmals im Hüchelner Wald an, das an die Gefallenen dieses Kriegs erinnern sollte. Der Medizinhistoriker Gerhard Helmstaedter hat in seinem Beitrag die Vorlagen für das "Königsdorfer Arzneibuch" untersucht, das im 16. Jahrhundert vom Brauweiler Mönch Henricus Breyell verfasst und im Kloster Königsdorf geschrieben wurde.

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Programm im 2. Halbjahr

Im zweiten Halbjahr 2014 bietet der Frechener Geschichtsverein e.V. wieder ein abwechslungsreiches Vortrags- und Exkursionsangebot rund um die Geschichte Frechens und der Region an.

Zum Auftakt findet am 13. September eine Radtour in Kooperation mit dem ADFC Frechen statt, die entlang der Kölner Forts im heutigen Grüngürtel führt (Beginn 10 Uhr). Am gleichen Tag (11 Uhr) beteiligt sich der Verein auch mit einer Kirchenführung durch die Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Grefrath an den Frechener Kulturwochen; zusammen mit dem neu gegründeten Kultur- und Heimatverein Grefrath können hier die größtenteils unbekannten historischen Kunstschätze wie ein englisches Alabasterrelief aus dem 14. Jahrhundert oder die wertvolle Pietà aus dem ehemaligen Bottenbroicher Kloster besichtigt werden.

Traditionell beteiligt sich der Verein auch am deutschlandweiten "Tag des Offenen Denkmals" am 14. September: in der Kirche Alt St. Ulrich stehen, passend zum Denkmaltag-Motto "Farbe", die vielfarbigen Meistermann-Fenster im Mittelpunkt (11 Uhr). Außerdem kann das Bodendenkmal Töpferöfen Broichgasse, das der Verein im Rahmen einer Patenschaft betreut, besichtigt werden (15 Uhr).

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Erinnerung an die "Flying Fortress"

Geschichtsverein vermittelt Übergabe von Propeller aus dem Zweiten Weltkrieg

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Auf Vermittlung des Frechener Geschichtsvereins hat FGV-Mitglied Wolfgang Herrmann am 15. Januar 2014 die Reste eines Triebwerks einer so genannten "Flying Fortress" dem Stadtarchiv Frechen übergeben. Der amerikanische B17-Bomber war gegen Ende des Zweiten Weltkriegs an der Üsdorfer Straße abgestürzt, ein Motor hatte dabei ein ganzes Haus durchschlagen. Zur Erinnerung daran hatte der Hausbesitzer, der Lehrer Hans Dahm, eines der Propellerblätter und die Motornabe aufbewahrt. Diese einzigartigen technischen Erinnerungsstücke gingen dann in den Besitz der Familie Herrmann über, die sie im Garten aufstellte. Sohn Wolfgang stimmte nunmehr der Weitergabe an das Archiv zu, das den Propellerflügel im neu geschaffenen "Raum der Stadtgeschichte" zeigen will.

Bilder von der Übergabe im Frechener Stadtarchiv

Renaissance, Kriege und Klöster

Geschichtsverein stellt Programm für das erste Halbjahr 2014 vor

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Mit einem guten Dutzend Veranstaltungen legt der Frechener Geschichtsverein e.V. auch für das erste Halbjahr 2014 wieder ein abwechslungsreiches und vielseitiges Programm vor. Neben Tagesfahrten nach Hachenburg und Münster sowie Vorträgen zum Achtzigjährigen Krieg, den Befreiungskriegen und zum Beginn des ersten Weltkriegs vor genau 100 Jahren bietet der Verein auch zahlreiche Ausstellungsbesuche und Exkursionen an. So werden etwa die große Florenz-Ausstellung in der Bundeskunsthalle, das Brühler Steuermuseum und der jüdische Friedhof in Köln-Deutz besucht. Stadtrundgänge gibt es sowohl in Frechen wie auch in Köln. Wer einmal den "Dicken Pitter" aus nächster Nähe und im Einsatz erleben möchte, wird bei einer Führung zu den Domglocken auf seine Kosten kommen.

Alle Informationen finden Sie unter "Termine" und im gedruckten Programmheft, das Sie auch als PDF-Dokument downloaden können.

Programmheft 1/2014 27.12.2013 20:27:53 992.11 KB 1.280 Download

Jahrbuch 9/2013 erschienen

Jb2013Bereits zum neuten Mal legt der Verein damit eine Sammlung von Beiträgen zur Geschichte Frechens und seiner Ortsteile vor. Der aktuelle Band umfasst auf 208 Seiten acht Aufsätze sowie wiederum eine Chronik der wichtigen Ereignisse im Jahr 2013.

Erhard Stolz, langjähriger Kirchbaumeister der evangelischen Gemeinde Frechen, beschäftigt sich in seinem Beitrag mit zwei früheren Orgeln in dem alten Gotteshaus an der Frechener Hauptstraße. Das ältere der beiden Instrumente stammt aus dem Jahr 1770 und befindet sich heute, nachdem im Jahr 1919 eine zweite Orgel für die Frechener Kirche angeschafft wurde, in der Kölner Kartäuserkirche. Es ist eine der wenigen in der Region erhaltenen Arbeiten des Orgelbauers Christian Ludwig König.

Direkt zum Jahrbuch 2013

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Korrekturen zum Programmheft

Der im gedruckten Programmheft für "Dienstag, 4. November 2013" angekündigte Vortrag "Vor 80 Jahren: Die Machtergreifung in Frechen" findet richtigerweise am Dienstag, 5. November 2013, 19.00 Uhr, im Pfarrsaal von St. Audomar statt. Der Eintritt ist frei. Die Führung durch die Ausstellung "Das Geheimnis" der Maler am Samstag, 23. November 2013, findet um 11.00 Uhr statt. Hierfür sind noch einige Restplätze verfügbar. Wir bitten, die Versehen zu entschuldigen.

Aktuelle Terminhinweise

Wir weisen auf zwei aktuelle Terminänderungen in unserem Programm hin:

1. Der Vortrag „Leben im alten Frechen“ (Teil 2) von Günther Kraushaar, der im März wegen schlechter Witterung ausfallen musste, wird wiederholt am Dienstag, 14. Mai 2013, 19:00 Uhr, im Pfarrsaal von St. Severin, An St. Severin 15, 50226 Frechen. Wir freuen uns über viele interessierte Zuhörer!
2. Die Mitgliederversammlung muss aus organisatorischen Gründen um eine Woche verschoben werden und findet nun statt am Samstag, 15. Juni 2013, 17:00 Uhr, im Vereinsheim der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Buschbell, Kapellenstraße 2, 50226 Frechen. Im Anschluss lädt der Geschichtsverein traditionell zu einem kleinen Sommerfest ein.

Wir bitten freundlich um Beachtung!

Buschbell, wie es war

BS0066  Vom 20. Januar bis 3. Februar 2013 zeigen der Frechener Geschichtsverein e.V. und die Gold-Kraemer-Stiftung in der alten Buschbeller Pfarrkirche St. Ulrich, die heute als integratives Begegnungszentrum genutzt wird, über 160 historische Fotodokumente aus Buschbell, wie es einmal war.  Bereits im Jahr 2011 fand in gleicher Konstellation eine ähnliche Ausstellung statt. Zahlreiches neue Fotomaterial ist infolge dieser ersten Schau zusammengekommen, so dass nunmehr eine Fortsetzung gezeigt werden kann, zu der auch ein Katalog mit den Bildern aus beiden Ausstellungen erscheint.Straßen und Plätze, Szenen aus dem Vereinsleben, Kirche und Schule, aus Sport und Freizeit, Menschen, aber auch der Wandel vom alten Ort in die Gegenwart sind Themen der neuen Ausstellung.

Geöffnet dienstags bis sonntags, 13 bis 18 Uhr.

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