Projektnachrichten

Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus unseren verschiedenen Projektbereichen. Für weitergehende Informationen zu den Einzelprojekten wählen Sie den entsprechenden Menüeintrag.

Datenbank

Die von Mitgliedern des Vereins für Geschichte Pulheim und des Frechener Geschichtsvereins seit 2005 gemeinsam aufgebaute Totenzettelsammlung Rhein-Erft enthält derzeit annähernd 45.000 Einträgen - eine einzigartige Fundquelle für Familienforscher. Wenn Sie Totenzettel besitzen und diese dem Projekt zur Verfügung stellen würden, wenden Sie sich bitte an uns; die zur Verfügung gestellten Totenzettel werden gescannt und unmittelbar nach der Bearbeitung an den Besitzer zurückgegeben. 


Letzter Stolperstein für Frechen

042 Am Mittwoch, 16. Oktober 2013, 15.30 Uhr, wird vor dem Haus Breite Straße 18 ein letzter Stolperstein für Josef Lippmann verlegt. Bereits im Rahmen der Verlegung in den Jahren 2010 und 2011 hatte der Geschichtsverein hier drei Steine für weitere Angehörige der Familie Lippmann durch den Kölner Aktionskünstler Gunter Demnig verlegen lassen. Durch eine Anfrage von Nachkommen, die heute in Israel leben, stieß der Geschichtsverein auf das Schicksal von Josef Lippmann, der 1899 in Frechen geboren wurde und 1940 bei einem Arbeitseinsatz in der Nähe von Rodenkirchen zu Tode kam. Deshalb fehlt sein Name auch in den Listen der deportierten und ermordeten Juden. Da er gleichwohl zum Opfer des Nationalsozialismus wurde, hat sich der Geschichtsverein zur Verlegung dieses letzten Stolpersteins in Frechen entschieden. An der Verlegung werden auch Familienmitglieder, die eigens aus Israel anreisen, teilnehmen.

Frechener Bäche: Ausstellung auf der Gymnicher Mühle

028Im neuen Rheinischen Mühlen-Dokumentationszentrum (RDMZ) auf der Gymnicher Mühle ist derzeit die Ausstellung „Die Frechener Bäche – einst und jetzt“ zu sehen. Die Schautafeln wurden von einer Arbeitsgruppe des Frechener Geschichtsvereins e.V. entwickelt und dokumentieren Geschichte und Gegenwart der beiden Frechener Fließgewässer, des Frechener und Bachemer Bachs. Dabei werden vor allem die unterschiedlichen Umweltprobleme im 19. und 20. Jahrhundert thematisiert, denn bereits zur Zeit der Industrialisierung gab es Klagen über die Wasserverschmutzung durch die aufkommende Braunkohlenindustrie.

Seit zwei Jahren beschäftigt sich eine Projektgruppe des Geschichtsverein mit dem Wasser in Frechen. Über eine umfassende Dokumentation des teilweise beklagenswerten Ist-Zustandes hinaus wurden durch intensive Archivrecherchen neue Erkenntnisse über die Bedeutung der Bäche insbesondere für die frühe Frechener Industrielandschaft gewonnen. So führten die Gemeinden Frechen und Bachem etwa einen jahrelangen Rechtsstreit mit der Stadt Köln, die sich gegen die im Mündungsgebiet der Bäche sich ablagernde Schmutzfracht juristisch zur Wehr setzte. Da die Anwohner die Bäche gleichzeitig als Trinkwasserquelle nutzten, gaben auch die hygienischen Verhältnisse immer wieder Anlass zur Sorge. Außerdem kam es im Frühjahr bei der Schneeschmelze oder nach längeren Regenperioden mehrfach zu schweren Überschwemmungen, unter denen nicht nur die Bach-Anrainer zu leiden hatten.

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